News

Auf in die große weite Welt!

Oktober 2018: Auslandsaufenthalte erweitern den Horizont, vertiefen Fremdsprachenkenntnisse und machen sich gut im Lebenslauf. Dass Studierende im Rahmen eines Auslandssemesters Zeit in der Ferne verbringen können, ist den meisten geläufig. Aber auch Auszubildende haben die Chance, Berufserfahrungen über die Ländergrenzen hinweg zu sammeln.


Im Jahr 2017 haben über 5 Prozent aller Lehrlinge in Deutschland einen Teil ihrer Ausbildung im Ausland verbracht. Fast jeder zweite nahm dabei Unterstützung durch das von der Europäischen Union geförderte Programm Erasmus+ in Anspruch. Das ergab eine Mobilitätsstudie der Nationalen Agentur Bildung für Europa (NA) beim BIBB.


Demnach nehmen vor allem Auszubildende als Industriekaufleute diese Chance wahr. Im selben Jahr waren das 1.788 Personen, was einer Quote von rund 10 Prozent entspricht. Mit insgesamt 17.352 Auszubildenden zählen Industriekauffrauen und -männer zum fünftstärksten Ausbildungsberuf in Deutschland.


Auch einige „kleine“ Berufe weisen der Studio zur Folge überdurchschnittlich hohe Mobilitätsquoten auf. Beispielsweise verbrachten rund 70 Prozent der Investmentfondskaufleute, fast 24 Prozent der Elektroniker/-innen für Gebäude- und Infrastruktursysteme sowie 20 Prozent der Elektroanlagenmonteur/-innen einen Teil ihrer Ausbildung in der Ferne.

 

Ausreißer in die andere Richtung existieren natürlich auch. Insbesondere Kauffrauen und -männer im Einzelhandel sowie Verkäufer/-innen sind sehr selten mobil. Mit über 24.000 bzw. fast 18.000 Abschlüssen im Jahr zählen sie zwar zu den meistgewählten Berufen, ihre Mobilitätsquote liegt aber nur bei 0,74 bzw. 0,45 Prozent. Hier erfährst Du mehr über die Mobilitätsstudie.

Falls Dich das Fernweh gepackt hat, klick Dich auf die Seite der NA beim BIBB! Dort kannst Du Dich detailliert über das Thema informieren, Erfahrungsberichte anderer Auszubildender lesen und Deinen Auslandsaufenthalt planen.

Eventkalender

 

Was war, was ist, was wird? Browsen Sie jetzt in unserem Eventkalender und informieren Sie sich über unsere Veranstaltungen. Nehmen Sie teil und besuchen Sie uns! Wir freuen uns auf Sie.

Job des Monats

 

In Deutschland werden rund 300 anerkannte Ausbildungsberufe angeboten. Wieviele davon kennen Sie? In unserer Rubrik Job des Monats stellen wir Ihnen einige davon vor.


Pressespiegel

 

Auch die Medien interessieren sich für unsere Arbeit. Laden Sie sich jetzt unsere Pressespiegel herunter!

Download
Pressespiegel_Jan-Jun_2018.pdf
Adobe Acrobat Dokument 2.0 MB
Download
Pressespiegel_2017.pdf
Adobe Acrobat Dokument 25.6 MB

Download
Pressespiegel_2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 7.8 MB
Download
Pressespiegel_2015.pdf
Adobe Acrobat Dokument 990.9 KB

Auf die Plätze, fertig, los: Mehr Geflüchtete in Ausbildung!

September 2018: Immer mehr Geflüchtete erreichen den Ausbildungsmarkt. Laut Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren Ende September 2017 rund 28.000 Menschen aus den wichtigsten Asyl-Herkunftsländern wie Afghanistan, Eritrea, Pakistan oder Syrien in einem Ausbildungsverhältnis. Das sind nahezu 15.000 mehr als im Herbst 2016. Auch für 2018 zeichnet sich eine steigende Tendenz ab.


Allerdings stellen die Fachsprache und der Stoff im Berufsschulunterricht für den Großteil der Zuwanderer starke Hürden dar. Zu Gunsten eines erfolgreichen Ausbildungsverlaufs empfehlen wir daher allen Startern, vorsorglich Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Das kann zum Beispiel ein zusätzlicher Sprachkurs sein, das Bemühen um einen ehrenamtlichen Nachhilfelehrer oder die sogenannten „ausbildungsbegleitenden Hilfen“ der Bundesagentur für Arbeit.


Während die einen ins Berufsleben starten, beginnt für die anderen jetzt die heiße Bewerbungsphase für einen Ausbildungsstart im nächsten Jahr. Weißt Du schon, was genau Du werden möchtest? Eine Antwort auf diese Frage ist gar nicht so einfach. Schließlich gibt es über 300 verschiedene Ausbildungsberufe, die man in Deutschland lernen kann. Daher spielt eine intensive Berufsorientierung bei der richtigen Wahl eine entscheidende Rolle. Hier sind Bewerber nicht auf sich allein gestellt. Sie können z. B. die Berufsberater an ihren Schulen zu Rate ziehen, das Berufsinformationszentrum (BiZ) in Oldenburg aufsuchen, im Internet recherchieren, Praktika machen und Job-Messen besuchen.

Anknüpfend am letzten Punkt empfiehlt das Team der KAUSA Servicestelle zwei Veranstaltungen im September in der Nähe:


Die Kreishandwerkerschaft Delmenhorst veranstaltet am 6. September den „Tag des offenen Handwerks“. Rund 60 Unternehmen in Delmenhorst und Umgebung öffnen von 15 bis 19 Uhr ihre Pforten und stellen Interessierten ihre Ausbildungsberufe vor. Wer teilnehmen möchte, kann sich telefonisch (04221-962550) oder per E-Mail (information@handwerk-delmenhorst.de) näher informieren.


Da bundesweit jedes Jahr zwischen 15.000 und 20.000 Auszubildende im Handwerk fehlen, haben Bewerber rein rechnerisch gute Chancen, in diesem Sektor eine Ausbildungsstelle zu finden.


Eine weitere interessante Veranstaltung findet am 14. und 15. September mit der „job4u“ in Oldenburg statt. Dort präsentieren mehr als 150 Aussteller ihre Ausbildungsplätze in über 200 verschiedenen Berufen sowie freie Praktikumsplätze. Besucher können sich auf der Bildungsmesse darüber hinaus auch über die Hochschulen aus dem gesamten Bundesgebiet und ihr Studienangebot informieren. Mehr Informationen erhaltet Ihr hier.

Betriebsbesichtigung in der Gärtnerei Schreck

August 2018: Du liebst Pflanzen, hast einen grünen Daumen und kannst Dir gut vorstellen im Freien zu arbeiten? Dann laden wir Dich herzlich dazu ein, an unserer Betriebsbesichtigung in der Delmenhorster Gärtnerei Schreck teilzunehmen.


Am Freitag, den 31.08.2018, stellt die Gärtnerei von 16:00 bis 17:30 Uhr den Ausbildungsberuf Landschaftsgärtner/-in vor. Interessierte erhalten einen praktischen Einblick diesen Beruf.


Wer teilnehmen möchte, sollte mindestens das Sprachniveau A2 erlangt haben. Für den Start einer Ausbildung werden das Sprachniveau B1 sowie mindestens ein Hauptschulabschluss vorausgesetzt.

 

Herr Mehmet Pala nimmt bis zum 29.08.2018 Anmeldungen für die Betriebsbesichtigung entgegen. Er ist telefonisch unter 04221-981802459 oder per E-Mail an pala@kausa-delmenhorst.de zu erreichen.

 

Die wichtigsten Infos haben wir in einem Flyer zusammengefasst, der unten zum Download bereit steht.

 

Download
Info-Flyer.pdf
Adobe Acrobat Dokument 147.6 KB

Neues KAUSA-Webangebot für Unternehmen

Juli 2018: Wer in Deutschland ausbilden möchte, steht vor vielen Fragen: Was muss ich tun, um ausbilden zu können? In welchem Beruf kann ich ausbilden? Was ist eine AEVO? Was steht im Ausbildungsnachweis?

 

Das neue Webangebot „Unternehmen bilden aus!“ der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration (KAUSA) gibt in einem umfangreichen Online-Dossier und Fachglossar detaillierte Antworten. Jetzt aufrufen und informieren!

Rückblick: KAUSA Mädchenkreis 2018

Juni 2018: Vom 4. April bis zum 9. Mai fand der 3. KAUSA Mädchenkreis statt. Darin lernten Mädchen und junge Frauen mit Fluchterfahrung sechs Wochen jeden Mittwoch eineinhalb Stunden lang interessante und zukunftsversprechende Unternehmen und Ausbildungsberufe in Delmenhorst kennen.

 

Die Veranstaltung richtete sich vor allem an Mädchen und junge Frauen mit Migrations- und Fluchthintergrund. Ziel der Veranstaltung war es, diese Zielgruppe zur Berufsorientierung anzuregen und sie dazu zu motivieren, über die bekannten Berufe hinaus auch mal einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Mit folgenden Unternehmen und Berufen war eine bunte Mischung verschiedener Branchen vertreten:

- Stadt Delmenhorst: Verwaltungsfachangestellte, Gärtnerin, Fachassistentin für Medien- und Informationsdienste und Fachinformatikerin
- Polizei: Polizeibeamtin
- Benien Produktionstechnik: Industriekauffrau
- Schule für Pflegeberufe am Josef-Hospital: Gesundheits- und Krankenpflegerin
- LeseZeichen: Buchhändlerin

Wir danken den motivierten Teilnehmerinnen und engagierten Unternehmen für ihr Mitwirken an der Veranstaltungsreihe. Das Team der KAUSA-Servicestelle freut sich aufs nächste Mal!

Betriebsbesichtigung bei den Klingele Papierwerken

Mai 2018: Du interessierst Dich für Technik und Papier? Dann laden wir Dich herzlich dazu ein, nächsten Monat an unserer Betriebsbesichtigung bei den Klingele Papierwerken in Delmenhorst teilzunehmen.

Am 6. Juni stellt das Unternehmen seine Ausbildungsberufe Packmitteltechnologe/-in und Industriemechaniker/-in vor. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten einen praktischen Einblick in diese Berufe.

Wer an einer Teilnahme interessiert ist, sollte mindestens das Sprachniveau A2 erlangt haben. Für den Start einer Ausbildung werden das Sprachniveau B1 sowie mindestens ein Real- bzw. guter Hauptschulabschluss vorausgesetzt.

Frau Kirstin Schremmer nimmt bis zum 04.06.2018 Anmeldungen für die Betriebsbesichtigung entgegen. Sie ist telefonisch unter 04221-981802439 oder per E-Mail an schremmer@kausa-delmenhorst.de zu erreichen.

Die wichtigsten Infos haben wir in einem Flyer zusammengefasst, der unten zum Download bereit steht.

 

Download
Info-Flyer.pdf
Adobe Acrobat Dokument 268.2 KB

Interview mit Könecke-Azubi Fadi Alibrahim

April 2018: Fadi Alibrahim ist 18 Jahre alt. Er ist im Jahr 2015 von Syrien nach Deutschland gekommen. Im August 2017 hat er eine Ausbildung als Industriemechaniker bei der Könecke Fleischwarenfabrik GmbH & Co. KG in Delmenhorst gestartet. Das Unternehmen ist seit 2006 Teil der zur Mühlen Gruppe. Mit über 5.500 Mitarbeitern sowie 14 Standorten in Deutschland und einem in Polen gehört die zur Mühlen Gruppe zu einem der größten Fleisch- und Wurstwarenhersteller in Europa.

Gespräch mit Fadi Alibrahim

Warum wolltest Du in Deutschland eine Ausbildung als Industriemechaniker starten?
Ich hatte schon immer Interesse an handwerklichen Arbeiten. Eigentlich wollte ich Kfz-Mechatroniker werden. Aber es ist nicht einfach eine Ausbildungsstelle in diesem Bereich zu bekommen, da es so viele Bewerber gibt. Meine Ausbildungsberaterin bei der KAUSA Servicestelle hat mir mit dem Industriemechaniker eine berufsverwandte Alternative aufgezeigt. Danach habe ich viel über diesen Beruf im Internet recherchiert und was ich gelesen und gesehen habe, hat mir sehr gefallen. Und so nahm alles seinen Lauf.

Wie war Dein Start bei Könecke?
Am Anfang hatte ich Angst, dass die Ausbildung für mich vielleicht zu schwer sein würde oder dass ich sprachlich vielleicht nicht mitkomme. Aber meine Sorgen waren zum Glück unbegründet. Ich fühle mich hier sehr wohl, ich mag die Arbeit und komme gut mit. Und mein Ausbilder und meine Kollegen sind sehr nett und helfen mir, wenn ich mal nicht weiter weiß.

Wie unterstützt Dich das Unternehmen bei Deiner Ausbildung?
Könecke schickt mich regelmäßig zu außerbetrieblichen Lehrgängen, die sich zum Beispiel um Schweißen, Pneumatik und die Verarbeitung von Metall drehen. Außerdem bekomme ich Hilfe beim Erstellen meines Berichtshefts.

Wie sieht Dein typischer Arbeitstag aus?
Mein Tag beginnt sehr früh. Um 6 Uhr morgens muss ich arbeitsbereit sein. Dann habe ich schon meine Arbeitsbekleidung, Haarnetz und Mundschutz an. Auch wenn ich als angehender Industriemechaniker nicht mit den Lebensmitteln in Berührung komme, gelten die strengen hygienischen Vorschriften bei Könecke auch für mich. Nachdem ich meine Arbeitskleidung angezogen habe, muss ich durch mehrere Hygiene-Stationen, bevor ich Zugang zu den Produktionshallen und der Werkstatt bekomme. Dort kümmere ich mich, unter Anleitung meines Ausbilders und den Gesellen, um das Reparieren und Warten unserer Maschinen und Geräte. Mittags mache ich eine halbstündige Pause und um 14:30 Uhr ist Feierabend.

Welche Aufgaben machen Dir besonders viel Spaß?
Wir haben einen großen Maschinenpark. Da ich mich noch im ersten Ausbildungsjahr befinde, darf ich noch nicht an alle Maschinen ran. Aber an einer Maschine, dem Handziehklipper, darf ich mich schon austoben und das macht mir richtig Spaß! Wir nennen die Maschine im Unternehmen die „Schinkenpresse“. Mit Hilfe dieser Maschine werden Schließklipps für die Würste hergestellt.

Gibt es auch Dinge, die Du nicht so gerne machst?
Das Schreiben des Berichtshefts ist für mich nicht so einfach und macht mir ehrlich gesagt auch nicht sehr viel Spaß. Aber was muss, das muss!

Was denkst Du, sollte ein guter Azubi als Industriemechaniker mitbringen?
Er oder sie sollte Interesse an Technik haben, aufmerksam zuhören können, fleißig und zuverlässig sein. Da man sich für das Warten und Reparieren der Maschinen und Geräte oft bücken und auch schwere Dinge tragen muss, sollten Bewerberinnen und Bewerber körperlich fit sein.

Würdest du die Ausbildung weiterempfehlen?
Ja, auf jeden Fall. Ich fühle mich hier sehr wohl. Ich erlebe eine gute Betriebsatmosphäre und habe Spaß an meinen Tätigkeiten. Außerdem ist die Arbeit sauberer als man es sich bei einem Fleischhersteller vielleicht vorstellen würde.

Gespräch mit Personalleiterin Martina Stöver


Was hat Sie damals davon überzeugt, Fadi Alibrahim in Ausbildung zu nehmen?
Könecke ist immer auf der Suche nach geeignetem Nachwuchs. Und das ist nicht immer einfach, vor allem für unsere technischen Berufe. Die Fleischwarenherstellung ist nicht gerade hipp bei Jugendlichen. Umso mehr haben wir uns über die Bewerbung von Fadi Alibrahim gefreut. Er interessiert sich nicht nur für Technik, er ist außerdem fleißig und lernwillig. Wir waren sehr erstaunt darüber, dass er erst 2015 nach Deutschland gekommen ist und es geschafft hat, trotz der kurzen Zeit hier schon seinen Realschulabschluss zu absolvieren. Außerdem wollten wir ihm gerade eine Chance geben, weil er Fluchthintergrund hat und wir so gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und ein Teil zur beruflichen Integration von Geflüchteten beitragen möchten.

Wie macht er sich in seinem ersten Ausbildungsjahr?
Sowohl sein Ausbilder als auch seine Kollegen äußern sich durchweg positiv. Fadi Alibrahim ist immer da, kommt gut mit, hört gut zu, lernt fleißig und gehört mittlerweile einfach zum Team.

Gibt es Barrieren sprachlicher Art?
Erstaunlicherweise gibt es die mit ihm kaum. Fadi Alibrahim scheint bemerkenswert sprachbegabt zu sein.

Was würden Sie anderen Unternehmen empfehlen, die auch Menschen mit Fluchthintergrund in Ausbildung nehmen möchten?
Ich würde Ihnen empfehlen, es einfach zu machen. Wir beschäftigen neben Fadi Alibrahim viele Personen aus dem Ausland, die geringe Deutschkenntnisse haben. Hier ist es natürlich wichtig, dafür zu sorgen, dass die Mitarbeiter Arbeitsanweisungen folgen können. Wir bieten deshalb im Haus freiwillige Deutschkurse an, die außerhalb der Arbeitszeit stattfinden und die unsere Mitarbeiter kostenlos besuchen können. Je geringer die Deutschkenntnisse, desto intensiver muss außerdem die Betreuung durch den Ausbilder ausfallen. Diese Extra-Zeit sollten Unternehmen einplanen.

Preisträger des KAUSA Medienpreises 2018

März 2018: Am Dienstag, den 27. Februar, zeichnete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in Berlin vier herausragende journalistische Beiträge mit dem KAUSA Medienpreis 2018 aus.


Ziel der Auszeichnung, die seit 2010 vergeben wird, ist die Förderung einer objektiven, ausgewogenen und migrationssensiblen Erzählkultur über den Beitrag von Migrantinnen und Migranten für das wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenleben in Deutschland. Insgesamt gingen 88 Bewerbungen für den Preis ein.


In der Kategorie Text wurde Marie Rövekamp für ihren Artikel "Kraft ihres Amtes" in der "Der Tagesspiegel" ausgezeichnet. Die Reportage erzählt von einer jungen Iranerin namens Neda Mohammadian, die mit einer Ausbildung bei der Berliner Bundesagentur für Arbeit ihren beruflichen Traum lebt.


In der Disziplin Audio gewann Julia Smilga mit ihrem Feature "Vom Arzt zum Wachmann - Ein syrischer Flüchtling in Bayern", welches für den Bayerischen Rundfunk erstellt wurde. Der Beitrag handelt von Bassam Alabaid, der seit 2015 in Deutschland um die Anerkennung seines Medizinstudiums ringt.


In der Kategorie Video zeichnete das BMBF Julia Cruschwitz und Carina Huppertz für ihren Film "Kaum Jobs für Flüchtlinge" aus, welcher vom MDR ausgestrahlt wurde. Darin werden zwei Unternehmen vorgestellt, die Geflüchtete in Ausbildung genommen haben. Der Film macht deutlich, dass der Aufwand für den erfolgreichen Verlauf einer Ausbildung von Menschen mit geringen Deutschkenntnissen sehr hoch ist – sowohl für die Unternehmen als auch für die Auszubildenden.


In der Disziplin Projekte gewannen Thöne und Maria Feck mit ihrer multimedialen Berichterstattung "Ruaas Weg". In diesem Betrag geht es um eine junge Geflüchtete namens Ruaa Abu Rashed aus Syrien, die in Deutschland mit viel Mühe und Kraft daran arbeitet, ihrem Traumjob näher zu kommen. Es erschien auf Spiegel Online.


Hier geht es zu allen Preisträgern und ihren Beiträgen. Ein Besuch der Seite lohnt sich, denn alle Veröffentlichungen sind absolut lesens-, sehens- bzw. hörenswert!

Ausbildungsvergütungen bundesweit leicht gestiegen

Februar 2018: Im letzten Jahr sind die tariflichen Ausbildungsvergütungen bundesweit um 2,6% gestiegen. Im Zeitraum von 2012 bis 2016 fiel der Anstieg mit 3,4% bis 4,5% deutlich stärker aus. Zu diesen Ergebnissen kommt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) im Rahmen einer Auswertung.


Demnach erhielten Deutschlands Auszubildende 2017 im Durchschnitt 876€ brutto im Monat. Mit 881 € zu 827€ fielen die Ausbildungsvergütungen in Westdeutschland höher aus als in Ostdeutschland.


Auffällig ist außerdem, dass zwischen den verschiedenen Ausbildungsberufen und -bereichen starke Unterschiede in der Höhe der Vergütung bestehen. So verdienten beispielsweise Maurer/-innen 1.095€ sowie Kaufleute für Versicherungen und Finanzen 1.028€. Im Vergleich dazu liegt der Lohn von Auszubildenden als Bäcker/-in mit 637€ oder Florist/-in mit 617€ weit darunter.


Mit 958€ bzw. 942€ werden die Auszubildenden im Öffentlichen Dienst sowie in Industrie und Handel überdurchschnittlich gut entlohnt, während die Vergütung in der Landwirtschaft mit 733€ sowie im Handwerk mit 738€ deutlich geringer ausfällt.

 

Bei den Zahlen handelt es sich um Durchschnittswerte für alle Ausbildungsjahre. Wer mehr erfahren möchte, kann sich jetzt in die ausführlichen Auswertungsergebnisse klicken.

Gute Vorsätze für das nächste Halbjahr

Januar 2018: Das erste Schulhalbjahr neigt sich dem Ende zu. Zu Jahresbeginn ist der perfekte Zeitpunkt, um seine Leistungen nochmal Revue passieren zu lassen und sich gute Vorsätze für das nächste Halbjahr vorzunehmen.


Vor allem wenn Du in einer Abschlussklasse bist, solltest Du genau jetzt nochmal richtig Gas geben! Denn ein guter Haupt- oder Realschulabschluss ist für Dein weiteres Berufsleben von großer Bedeutung.


Leider steigt die Zahl der Schulabgänger/-innen ohne Abschluss stetig. Während im Jahr 2012 deutschlandweit noch 47.684 Schulabbrecher/-innen gezählt wurden, lag die Zahl 2016 schon bei 49.193. Wie schwer es diese jungen Frauen und Männer später haben, wird durch eine weitere Statistik der Agentur für Arbeit deutlich. Demnach waren im letzten Jahr 49.278 Personen unter 25 Jahren und ohne Abschluss arbeitslos. Im Jahr 2012 lag die Zahl noch bei 32.200.


Wir geben Dir fünf Tipps mit auf den Weg, mit denen Du garantiert kein Teil dieser traurigen Statistik wirst!

 

1. Fächer wie Mathe oder Englisch machen Dir zu schaffen? Sprich Deine Lehrer frühzeitig an, bitte sie um Tipps und finde gemeinsam mit ihnen Wege, um Deine Leistungen zu verbessern.


2. Bilde Lerngruppen mit Deinen Klassenkameraden für Fächer, in denen Deine Leistungen zu wünschen übrig lassen. Wenn das nicht den gewünschten Erfolg bringt, kann Nachhilfe eine weitere Option sein.

 

3. Dein Schreibtisch zu Hause muss kein karger, farbloser Ort sein, der unter Mappen und Ordnern versinkt. Ein wenig Ordnung, Farbe und Deko können Deinen Arbeitsplatz zu einem gemütlichen Ort machen, der zum Lernen einlädt.


4. Belohne Dich selbst bei kleinen Etappenzielen. Hast Du z. B. einen schwierigen Englisch-Aufsatz fertig geschrieben oder eine Algebra-Aufgabe gelöst, gönn Dir einen Snack und ein leckeres Getränk.


5. Unterbrich Deine Lernphasen mit kurzen Spaziergängen, denn frische Luft und Bewegung wirken sich positiv auf die Gehirnleistung aus.

Das KAUSA Team wünscht Dir viel Erfolg für Dein Schuljahr!

Bewerbungsleitfaden steht zum Download bereit!

Dezember 2017: Wer nächstes Jahr eine Ausbildung starten möchte, sollte so langsam damit beginnen, Stellen zu suchen und Bewerbungen zu schreiben. Auch wenn das Thema auf dem Schulplan steht, sind sich viele Bewerber über Inhalt und Form unsicher.

 

Wie wird ein überzeugendes Anschreiben formuliert? Was gehört in einen Lebenslauf, was nicht? Wie ist eine ansprechende Bewerbung gestaltet und was ist mit dem Bewerbungsbild? Fragen über Fragen… Wir haben die Antworten!


Unser Bewerbungsleitfaden ist als Hilfe für das Erstellen moderner Bewerbungen zu verstehen und berücksichtigt aktuelle Standards und Trends zum Thema. Inhaltlich ist er ausgerichtet an Schüler, die noch am Beginn ihrer beruflichen Karriere stehen sowie neu zugewanderte Personen die u. U. berufliche Qualifikationen oder Berufserfahrungen aus dem Heimatland mitbringen und in Deutschland eine Ausbildung starten möchten.

 

Wir wünschen Dir viel Spaß beim Lesen und viel Erfolg beim Bewerben!

Download
Jetzt runterladen!
Bewerbungsleitfaden.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.6 MB

Darauf achten Personalentscheider in Bewerbungen

November 2017: Welche Anforderungen stellen Betriebe an zukünftige Auszubildende mit mittlerem Schulabschluss? Dieser Frage ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) gemeinsam mit dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) im Rahmen einer Studie nachgegangen, die an 3.500 deutsche Unternehmen adressiert wurde.

 

Die Personalentscheider haben anhand fiktiver Profile angeben, wie wahrscheinlich es ist, bestimmte Bewerberinnen und Bewerber im Auswahlverfahren zu berücksichtigen.


Die Ergebnisse zeigen, dass – neben den Schulnoten – die Bewertung des Sozialverhaltens und unentschuldigte Fehltage den Erfolg einer Bewerbung stark beeinflussen. Gute Leistungen in diesen Bereichen sind nach Einschätzung der Unternehmen unverzichtbar für das erfolgreiche Absolvieren einer betrieblichen Ausbildung.


Haben Personalentscheider Probleme damit ihre Ausbildungsstellen zu besetzen, sind sie grundsätzlich eher dazu bereit, Bewerberinnen und Bewerbern mit schlechteren Leistungen eine Chance zu geben. Wenn es um den geforderten Schulabschluss geht, gibt es allerdings nur selten Spielraum, selbst bei Rekrutierungsschwierigkeiten.


Wer mehr erfahren möchte, kann sich die vollständige Studie hier runterladen.

Mehrsprachige Infoveranstaltungen über duale Ausbildung für Eltern

Oktober 2017: Sie möchten wissen, was Ihr Kind nach der Schule für Möglichkeiten hat, welche Berufe es erlernen kann und mehr?

Machen Sie sich fit für die berufliche Zukunft Ihrer Kinder und besuchen Sie unsere kostenlosen mehrsprachigen Infoveranstaltungen zum Thema duale Ausbildung.

Wir beantworten all Ihre Fragen auf Dari, Kurdisch und Arabisch.

 

Wo:            Nachbarschaftsbüro Düsternort, Elbinger Str. 8, 27755 Delmenhorst

Wann:        
Dienstag, 17.10.2017, 9:30 Uhr – Deutsch & Dari
               Donnerstag, 19.10.2017, 9:30 Uhr – Deutsch & Kurdisch
               Donnerstag, 09.11.2017, 17:30 Uhr – Deutsch & Arabisch


Melden Sie sich jetzt hier an!

3. KAUSA Azubi Speeddating!

September 2017: Das dritte KAUSA Azubi Speeddating geht an den Start! Gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen I und II bringen wir elf Unternehmen aus Delmenhorst und der Umgebung mit Schülerinnen und Schülern zusammen, die für 2018 eine Ausbildungsstelle suchen.

 

3. KAUSA Azubi Speeddating
Dienstag, 26. September 2017, 10:00 - 13:00 Uhr
BBS II, Wiekhorner Heuweg 56-58, 27753 Delmenhorst


Die Unternehmer lernen an nur einem Vormittag bis zu acht Bewerberinnen und Bewerber für ihre freien Ausbildungsstellen kennen – persönlich, hautnah und authentisch. In jeweils 10-Minuten-Gesprächen können sich die Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihren Noten und Abschlüssen persönlich vorstellen und als Bewerber profilieren.


"Beim KAUSA Azubi Speeddating haben beide Seiten – junge Menschen, die einen Ausbildungsplatz suchen und Betriebe, die Auszubildende suchen – die Möglichkeit, einen ersten Eindruck voneinander zu gewinnen. Besonders Schülerinnen und Schüler mit weniger guten Noten bekommen die Chance, sich direkt beim Unternehmen vorzustellen und mit ihrer Persönlichkeit zu überzeugen, ohne vorher aufgrund ihrer Zeugnisse beim Auswahlverfahren aussortiert zu werden", erklärt Projektleiterin Stefanie Büsching.


Erfahre jetzt, welche Unternehmen und Ausbildungsberufe dabei sind und sichere Dir die Möglichkeit, noch offene Termine zu vereinbaren.

Informationsveranstaltung: Aktion Ausbildung!

August 2017: In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Delmenhorst laden wir Sie herzlich zu „Aktion Ausbildung!“ ein - die Informationsveranstaltung im Zeichen der Ausbildung:


Mittwoch, 23.08.2017, 17:00 - 18:15 Uhr
VHS Delmenhorst, Raum 2

 

Interessierte Unternehmerinnen und Unternehmer, Eltern und Jugendliche bekommen dort Antworten zu all ihren Fragen rund um das Thema Ausbildung.

 

Wer möchte, kann vor Ort sogar seine Bewerbungsmappe von Profis checken lassen. Eine selbständige Ausbilderin und ihr Auszubildender berichten über besondere Situationen vor und während der Ausbildung. Zudem wird der Kurzfilm „For The Birds“ vorgeführt.


Projektleiterin der KAUSA Servicestelle Stefanie Büsching beantwortet telefonisch unter 04221 - 98180 2488 oder per E-Mail an buesching.kausa@vhs-delmenhorst.de gerne Ihre Fragen zur Veranstaltung und nimmt Anmeldungen entgegen.


Die Informationsveranstaltung findet in Kooperation mit dem Fachbereich Arbeit und Beruf der Volkshochschule Delmenhorst statt.

In 48 Stunden Ausbilder werden!

Juli 2017: Sie möchten in Ihrem Unternehmen ausbilden? Das ist eine Entscheidung mit Weitsicht. Denn der demografische Wandel macht es Unternehmen immer schwieriger, qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Ausbildende Unternehmen hingegen können ihre Mitarbeiter passgenau rekrutieren und so ihrem Fachkräftemangel vorbeugen.

Bevor Ausbilderinnen und Ausbilder an den Start gehen können, müssen sie eine Ausbildereignungsprüfung bestehen, welche von den Kammern abgenommen wird. Die KAUSA Servicestelle veranstaltet in Kooperation mit der Volkshochschule Delmenhorst ein Seminar, das schnell und effektiv in nur 48 Stunden auf die Ausbildereignungsprüfung vorbereitet.

Es findet vom 7. September bis zum 14. Dezember 2017 statt. Die Ausbildereignungsprüfung folgt im Januar 2018. Vor dem eigentlichen Seminar wird es im August eine Informationsveranstaltung zum Thema geben.

Sie sind neugierig geworden? Hier erhalten Sie detaillierte Informationen über das Seminar, die Kosten und können sich online zur Veranstaltung anmelden.

Der KAUSA Azubi Knigge war ein voller Erfolg!

Juni 2017: 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden vergangenen Samstag im Rahmen des KAUSA Azubi Knigges im Haus Coburg auf einen erfolgreichen Berufsstart vorbereitet.


Die Trainerin Katrin Suhle hat den 8-stündigen Seminartag aktiv gestaltet. Die Jugendlichen haben einzelne Themen – wie gute Umgangsformen, Tabus am Arbeitsplatz und Umgang mit Konflikten – in Gruppen erarbeitet, Rollenspiele gespielt und ihre Arbeitsergebnisse vor allen präsentiert.


„Ich habe heute viel über den Umgang mit Kritik gelernt. Da ich im August in einer Bäckerei starten werde, wird mir das im Umgang mit Kollegen und Kunden helfen“, erzählt Djennet (20 Jahre). „Ich habe nächsten Montag ein Vorstellungsgespräch für eine Ausbildung als Fachinformatiker. Ich denke, dass ich viel von dem, was ich im Azubi Knigge über gute Umgangsformen gelernt habe, dort anwenden kann“, ist sich Leon (18 Jahre) sicher.


Am Ende der Veranstaltung haben alle Jugendlichen eine Teilnahmebestätigung erhalten, die sie ihren Bewerbungsunterlagen beifügen können.


„Das Interesse seitens der Jugendlichen war sehr groß. So konnten wir nicht nur im Vorfeld alle verfügbaren 15 Plätze vergeben, ausnahmslos alle sind auch gekommen und haben gut mitgemacht“, erklärt Projektleiterin Stefanie Büsching.

 

Die KAUSA Servicestelle wird die Veranstaltung im nächsten Jahr wiederholen.

Rückblick: KAUSA im Mai unterwegs

Juni 2017: Die Mitarbeiter der KAUSA Servicestelle kommen ganz schon rum! Über drei unserer Stationen im Mai möchten wir kurz berichten:


Am 3. Mai haben wir die Niedersächsische Staatskanzlei besucht. Alle KAUSA Servicestellen im Bundesland wurden zu einem Austauschgespräch nach Hannover eingeladen. Die Einrichtung ist als Verbindungsbüro zur Landesbeauftragten für Migration und Teilhabe Frau Doris Schröder-Köpf zu verstehen. Wir haben die Gelegenheit genutzt, um über unsere Arbeit zu informieren und die Wichtigkeit der Ausbildung für Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund herauszustellen.


Am 9. Mai haben wir in der Tischlerei Sandkuhl (Ganderkesee) für zwölf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Betriebsbesichtigung durchgeführt. Betriebsleiter Carsten Wichmann hat durch alle Abteilungen geführt und einen umfassenden Einblick in den Arbeitsalltag einer Tischlerin bzw. eines Tischlers gegeben.


Eine Woche später hat der Metallbaubetrieb J. Kruse seine Pforten geöffnet. Betriebsleiter Jörg Kruse hat elf Besucherinnen und Besuchern seine Ausbildungsberufe im Metallbau vorgestellt. Durch das Einbinden verschiedener Maschinen wie Drehvorrichtungen, Fördertechnik und Schweißgeräten haben die Jugendlichen einen sehr praktischen Eindruck von den Berufen gewinnen können.


Wir freuen uns auf die nächsten Veranstaltungen. Werft einen Blick in unseren Veranstaltungskalender und trefft uns vor Ort!

Mit dem KAUSA Azubi Knigge in den Beruf durchstarten!

Mai 2017: Für Auszubildende, die neu ins Berufsleben starten, können sich die ungeschriebenen Regeln, die am Arbeitsplatz gelten, zu echten Stolpersteinen entwickeln. Um diese Stolpersteine aus dem Weg zu räumen, veranstaltet die KAUSA Servicestelle Delmenhorst am Samstag, den 10.06.2017 im Haus Coburg einen Azubi Knigge. Das Angebot richtet sich an junge Menschen, die kurz davor sind, eine Ausbildung zu beginnen. Eine professionelle Trainerin gestaltet einen achtstündigen interaktiven Seminartag mit vielen hilfreichen Tipps, Beispielen und praktischen Übungen.

 

Inhaltlich konzentriert sich der Azubi Knigge auf die unterschiedlichsten Themen, wie beispielsweise angemessene Umgangsformen, die Wirkung von Körpersprache und Mimik, der Umgang mit Konflikten und die Erwartungen von Kollegen, Vorgesetzten und Kunden.

 

Leiterin der KAUSA Servicestelle Stefanie Büsching ist überzeugt: „Das Wissen um angemessenes Verhalten am Arbeitsplatz wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nicht nur mehr Selbstbewusstsein und Sicherheit geben, sondern sich langfristig auch positiv auf den Verlauf und Abschluss der Ausbildung auswirken.“

 

Der Azubi Knigge bietet Raum für bis zu 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Dank des Fachbereichs Jugend, Familie, Senioren und Soziales der Stadt Delmenhorst, der alle anfallenden Kosten übernimmt, kann das Seminar kostenlos angeboten werden.

 

Interessierte können sich bis zum 31. Mai persönlich, per Telefon unter 04221/981802463 oder online anmelden.

Betriebsbesichtigungen im Mai: Holz & Metall

April 2017: Wer sich für das Holzhandwerk interessiert oder mehr über den Metallbau erfahren möchte, ist herzlich dazu eingeladen, nächsten Monat an unseren Betriebsbesichtigungen teilzunehmen.


Am 9. Mai besuchen wir die Tischlerei Sandkuhl in Ganderkesee und bekommen einen Einblick in die tägliche Arbeit von Tischlerinnen und Tischlern. Eine Woche darauf geht es zu J. Kruse Metallbau nach Delmenhorst, wo der Metallbau-Beruf vorgestellt wird.


Wer an einer Teilnahme interessiert ist, sollte mindestens das Sprachniveau A2 erlangt haben. Für den Start einer Ausbildung als Tischler/-in oder Metallbauer/-in werden das Sprachniveau B1 sowie ein Haupt- oder Realschulabschluss vorausgesetzt.


Projektleiterin Stefanie Büsching nimmt bis zum 28.04.2017 die Anmeldungen für die Betriebsbesichtigungen entgegen. Sie erreichen sie telefonisch unter 04221 - 98180 2488 oder per E-Mail an buesching@kausa-delmenhorst.de.
Die wichtigsten Infos haben wir für Sie in einem Flyer zusammengefasst, der Ihnen zum Download bereit steht.

 

Download
Jetzt runterladen!
Flyer-Betriebsbesichtigungen.jpg
JPG Bild 960.5 KB

Interview: Arjwan Khlat Bro über seine EQ beim Coiffeur C. & S. Kiran

März 2017: Arjwan Khlat Bro (19 Jahre) ist im Jahr 2015 aus dem Irak nach Deutschland geflüchtet, mit der Hoffnung auf ein sicheres Leben mit einer beruflichen Perspektive.

Mithilfe der KAUSA Servicestelle hat er im August 2016 beim Coiffeur C. & S. Kiran in Delmenhorst eine Einstiegsqualifizierung (EQ) begonnen. Wenn alles klappt, wird er dieses Jahr dort seine Ausbildung zum Friseur starten.

Warum möchtest Du in Deutschland eine Ausbildung als Friseur machen?

Mein Onkel betreibt im Irak einen Friseursalon. In den Schulferien habe ich dort immer ausgeholfen. Das hat mir sehr großen Spaß bereitet. Seitdem stand mein Berufswunsch fest! Daher kam in Deutschland auch kein anderer Beruf für mich in Frage.

Wie gefällt Dir die EQ beim Coiffeur C. & S. Kiran?

Dank meines Chefs und meiner Kolleginnen lerne ich sehr viel im Rahmen der Einstiegsqualifizierung. Für mich ist das die perfekte Vorbereitung auf meine Ausbildung, die ich voraussichtlich im August dieses Jahres hier beginnen werde.

Wie sieht Dein typischer Arbeitstag aus?

Bevor die ersten Kunden den Friseursalon betreten, wird das Geschäft erst einmal sauber gemacht. Danach beginnt die eigentliche Arbeit: Haare waschen, Haare ausspülen, Kopf massieren, Nacken ausrasieren, Augenbrauen mit Pinzette oder Faden in Form bringen.

Welche Aufgaben machen Dir besonders viel Spaß?

Manchmal darf ich Haare sogar schon schneiden und frisieren. Das macht mir besonders viel Spaß, genau wie das Stutzen von Haaren mit Hilfe eines Rasiermessers! Besonders kreativ wird es dann, wenn ein Kunde Muster oder Schriftzüge ins Haar einrasiert bekommen möchte.

Was denkst du, sollte ein guter Friseur-Lehrling mitbringen?

Ein respektvoller und freundlicher Umgang mit Kunden ist sehr wichtig. Sie sollen sich schließlich wohlfühlen. Man muss als angehender Lehrling auch viel Geduld mitbringen, da man erst mit der Zeit verschiedene Aufgaben übernehmen darf. Wichtig ist es auch aufmerksam zuzusehen und zuzuhören, sodass man durch die reine Beobachtung schon viel lernen kann.

Rückblick: Betriebsbesichtigung bei Bäckermeister Haferkamp mit rund 40 Teilnehmern

Februar 2017: Am 31. Januar hat die KAUSA Servicestelle Delmenhorst eine Betriebsbesichtigung beim Bäckermeister Haferkamp durchgeführt. Rund 40 Geflüchtete und junge Menschen mit Migrationshintergrund haben daran teilgenommen.


Herr Haferkamp Junior und Bäckermeisterin Jennifer Bardt haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durch die Delmenhorster Zentrale geführt. So haben die Interessierten Einblick in die Produktion, die Verwaltung und den Verkauf der Backwaren bekommen.


Vorgestellt wurden die Berufe Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk, Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement, Konditor/-in und Bäcker/-in.

 

„Die Produktionshalle der Bäckerei hat mich beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, dass das Unternehmen so große Maschinen für die Produktion ihrer Teigwaren verwendet“, erzählt Isam M. erstaunt.


„Ich könnte mir sehr gut vorstellen, im Verkauf oder im Büro der Bäckerei eine Ausbildung zu beginnen“, erklärt Nashaba J.

 

Zum Abschluss hat der Betrieb alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Besichtigung zu einem gemeinsamen Austausch bei Kaffee und Butterkuchen aus eigener Produktion eingeladen.

 

Die Bäckerei Haferkamp beschäftigt aktuell 206 Mitarbeiter – darunter 25 Auszubildende – in 22 Filialen in Delmenhorst, Bremen, Ganderkesee, Achim, Uphusen und Wildeshausen sowie in der hiesigen Zentrale.


Das Unternehmen blickt auf eine 150-jährige Tradition im Bäckerhandwerk zurück und legt großen Wert auf die Produktion von Backwaren höchster Qualität zu angemessenen Preisen.


Mehr Informationen über den Bäckermeister Haferkamp erhaltet Ihr hier.

JOBSTARTER wird 10!

Januar 2017: Seit 2006 zielt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit JOBSTARTER darauf ab, Lösungen für aktuelle Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt zu finden.


Die sicherlich größte Hürde stellt der demografische Wandel dar. Die Zahl der Schulabgängerinnen und -abgänger sinkt kontinuierlich. Gleichzeitig entscheiden sich immer mehr Jugendliche für eine akademische Laufbahn. So verwundert es nicht, dass der Fachkräftemangel mittlerweile in fast allen Wirtschaftszweigen angekommen ist. Vor allem kleine und mittelgroße Unternehmen suchen händeringend nach Nachwuchskräften.


„JOBSTARTER ist dabei ein wichtiges Innovationsprogramm, mit dem wir über die Projektförderung neue Konzepte und Lösungswege anstoßen“, erklärt Abteilungsleiterin im BMBF Kornelia Haugg.


Die Projekte rundum JOBSTARTER motivieren kleine und mittelgroße Unternehmen dazu, ihr Ausbildungsengagement zu erhöhen und in die Ausbildung einzusteigen. Außerdem bieten sie den Praktikern der beruflichen Bildung ein umfangreiches Angebot zur Verbesserung der regionalen Ausbildungsstrukturen. Die intensive Information von Jugendlichen und Eltern über die Chancen und Perspektiven einer dualen Ausbildung und die passgenaue Besetzung von Ausbildungsplätzen spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.


Diesen Aufgaben ist JOBSTARTER in 10 Jahren mit großem Erfolg nachgekommen. Konkret hat das Programm seit 2006:

 

- 436 Projekte ins Leben gerufen
- 66.000 Ausbildungsplätze geschaffen und davon 43.000 passgenau besetzt
- 9.000 Ausbildungsplätze bei Selbstständigen mit Migrationshintergrund geschaffen und davon 5.200 besetzt


Auch die bundesweit 29 KAUSA Servicestellen sind JOBSTARTER-Projekte. Wir freuen uns daher sehr über die Erfolgsgeschichte des Programms und leisten mit unserer Arbeit gerne einen kleinen Beitrag dazu.

 

Mehr Informationen über 10 Jahre JOBSTARTER erhaltet Ihr hier!

Die KAUSA Servicestelle lädt ein zum Netzwerktreffen

Dezember 2016: Am Freitag, den 9. Dezember, hat die KAUSA Servicestelle Delmenhorst ihre Kooperationspartner zu einem gemeinsamen Netzwerktreffen eingeladen.

Neben den Bildungsbeauftragten, denen die Veranstaltung als Abschlusstreffen für ihre interkulturelle Netzwerkarbeit diente, waren mitunter Vertreter der Stadt Delmenhorst, der Agentur für Arbeit, des Jobcenters, der Berufsbildenden Schulen und Unternehmen sowie der Volkshochschule vertreten.

Eröffnet wurde das Netzwerktreffen durch ein Grußwort der Baurätin der Stadt Delmenhorst, Bianca Urban, die in Vertretung für den Oberbürgermeister teilnahm. Im Anschluss hielt Ratsherr der SPD-Fraktion, Deniz Kurku, einen Impulsvortrag zur politischen Situation im Kontext junger geflüchteter Menschen in Delmenhorst.

Der geschäftsführende Gesellschafter der MOZAIK gGmbh, Cemalettin Özer, präsentierte die Ergebnisse des Projekts „Interkulturelle Netzwerke – Bildungsbeauftragte für junge Menschen“. Ferner gab Özer einen Überblick zu den Themen Bildung, Migration und Integration speziell für Delmenhorst.

Die MOZAIK gGmbH wurde 2003 als gemeinnützige Gesellschaft für interkulturelle Bildungs- und Beratungsangebote durch Akademiker mit Einwanderungsgeschichte in Bielefeld gegründet. Die Interkulturellen Netzwerke und die Bildungsbeauftragten sind ein bundesweites dreijähriges Projekt der Gesellschaft, das Ende Dezember 2016 endet. Danach werden die Bildungsbeauftragten und die im Transferprojekt etablierten Strukturen über die Stadt Delmenhorst weitergeführt werden.

Unter der Leitung von Lutz Gottwald, Koordinierungsstelle für Migration und Teilhabe der Stadt Delmenhorst, berieten neun Bildungsbeauftragte in drei Jahren insgesamt 511 Ratsuchende in Einzelgesprächen bzw. 430 auf Informationsveranstaltungen und vermittelten 70 Jugendliche in eine Ausbildung.

„Eine große Leistung!“, fand auch Leiter der KAUSA Servicestelle Delmenhorst, Philip Hanna. „Seit Beginn unserer Arbeit stellen die Bildungsbeauftragten für KAUSA wichtige Kooperationspartner dar“, erklärte Hanna weiter.

Er gab einen Überblick zu bereits durchgeführten sowie geplanten Veranstaltungen und zeigte auf, in welchen Arbeitskreisen und Netzwerken sich die Servicestelle engagiert. In seiner Präsentation über die KAUSA Servicestelle sprach er über Zielsetzungen, Aktivitäten und Herausforderungen in der täglichen Arbeit, wie zum Beispiel die Durchführung von Elternseminaren, die Organisation der KAUSA Azubi Speeddatings und die Arbeitsmarktintegration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Hanna erläuterte die Erweiterung um die Zielgruppe der Geflüchteten im Rahmen des Sofortmaßnahmen-Pakets des BMBF. Darin sieht der Projektleiter eine große Chance: „Geflüchtete sind in erster Linie Schutzsuchende. Dennoch stellen sie ein großes Potential im Kampf gegen den Fachkräftemangel dar.“

Die Veranstaltung wurde musikalisch durch einen professionellen Kanun-Spieler namens Youssef Nasif untermalt, der vor wenigen Jahren im Zuge des Syrienkrieges nach Deutschland geflüchtet ist.

Berufsanerkennung wird finanziell unterstützt

Dezember 2016: Seit dem 1. Dezember 2016 wird das Anerkennungsverfahren für ausländische Berufsqualifikationen finanziell unterstützt. Das betrifft die Kosten, die im Rahmen der Antragstellung entstehen, also vor allem Gebühren und Übersetzungskosten. Die Förderung beträgt maximal 600 Euro pro Person.


"Berufsanerkennung darf nicht an den Kosten scheitern. Damit leisten wir einen Beitrag zu einer nachhaltigen Integration am Arbeitsmarkt", erklärt Bundesbildungs-ministerin Johanna Wanka anlässlich des Programmstarts.


Die Förderung betrifft diejenigen, die keine anderweitige Unterstützung erhalten. Dies sind vor allem Geringverdiener, die keine Leistungen des Sozialgesetzbuches erhalten. Die Anträge können beispielsweise bei Beratungsstellen im Programm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" eingereicht werden.


Weitere Informationen zum Anerkennungszuschuss erhalten Interessierte hier.

2. KAUSA Azubi Speeddating erfolgreich durchgeführt!

November 2016: Die KAUSA Servicestelle hat am 1.11. erfolgreich das 2. KAUSA Azubi Speeddating in der BBS II durchgeführt. Insgesamt trafen 53 Schüler der BBS I und BBS II auf 14 Firmen aus dem Handwerk, der Industrie, der kaufmännischen Branche und dem Gastronomiegewerbe.

Die teilnehmenden Unternehmen lernten an nur einem Vormittag bis zu acht potenzielle Bewerber auf ihre freien Ausbildungsstellen in 2017 kennen. In jeweils 10 Minuten-Gesprächen nutzten die Schüler ihre Chance, unabhängig von Noten und Abschlüssen, einen persönlichen Eindruck zu hinterlassen und ihr Gegenüber von sich zu überzeugen.

„Drei Schüler waren für uns ganz besonders interessant“, verrät Ausbildungsleiterin bei der Volksbank Nicole Schatke. „Es ist sehr schön, wenn man die Interessenten persönlich kennenlernen kann, bevor man ihre Bewerbungen liest“, merkt Robert Brzuzy von den Delmenhorster Klingele Papierwerken an. Normalerweise sei es andersherum.

Genau dieses Prinzip macht das KAUSA Azubi Speeddating so besonders. „Interessierte Bewerber können sich persönlich bei den Entscheidungsträgern vorstellen. Dadurch sparen die Unternehmen wertvolle Zeit bei der Personalauswahl“, erklärt KAUSA-Projektleiter Philip Hanna. „Die Schüler gelangen direkt zum Vorstellungsgespräch und haben so einen entscheidenden Vorteil im Bewerbungsverfahren“, ergänzt Martin Westphal, Geschäftsführer der Volkshochschule Delmenhorst, dem Träger der KAUSA Servicestelle.

Das kostenlose Rahmenprogramm zum Event hatte auch einiges zu bieten: Ein Fotograf erstellte auf Wunsch Bewerbungsbilder für die Schüler. Zudem hatten sie die Möglichkeit, ihre Bewerbungsmappe vor Ort vom Bewerbungsprofi Jürgen Schulenberg prüfen zu lassen. Die Schülerfirma Küchenzauber der BBS II sorgte für das kulinarische Wohl aller Teilnehmer. Außerdem konnten Wartezeiten an den Infoständen der Agentur für Arbeit, der Zukunftswerkstatt Ausbildungsplatzinitiative Ganderkesee, dem Jugendmigrationsdienst und bei Jugend Stärken im Quartier verbracht werden.

Eine Dankesrede und die Auslosung eines glücklichen Gewinners von zwei Freikarten für eine Vorstellung von Rebell Comedy bildeten den Abschluss einer lohnenswerten Veranstaltung für alle Beteiligten.

 

Radio Weser.TV widmete dem Event einen Fernsehbeitrag. Hier geht es zum Video!

Landtagsabgeordnete Schwarz besucht KAUSA

Oktober 2016: Am 20. September hat die KAUSA Servicestelle Annette Schwarz, Landtagsabgeordnete für den Wahlkreis Delmenhorst, zu einem Gespräch eingeladen. Gemeinsam mit Martin Westphal, dem Geschäftsführer der VHS, berichtete das KAUSA-Team über seine Arbeit.

Nach einer kurzen Präsentation der KAUSA Servicestelle hatten Journalisten die Gelegenheit Fragen zu stellen. Im Anschluss wurden aktuelle Herausforderungen rund um das Thema Ausbildung und Migration mit Fokus auf die Stadt Delmenhorst diskutiert.

Das Sensibilisieren von jungen Menschen mit Migrationshintergrund, ihren Eltern und hiesigen Unternehmen für das Thema berufliche Bildung ist die Aufgabe der Koordinierungsstelle Ausbildung und Migration. Projektleiter Philip Hanna fasste zusammen: „Seit Beginn des Projekts 2015 haben wir rund 80 Jugendliche betreut, von denen wir ein Viertel in eine berufliche oder schulische Ausbildung begleitet haben. Zudem hat unser Ausbildungsplatzakquisiteur Mehmet Pala fast 300 Betriebe aufgesucht.“

Das Überzeugen von Unternehmern ein Ausbildungsbetrieb zu werden, stellt dabei eine große Herausforderung dar. „Für kleine Betriebe rechnet sich der Aufwand einer Ausbildung finanziell oft nicht. Obwohl der Ruf danach laut ist, existiert kein finanzieller Anreiz für diese Zielgruppe, selbst auszubilden“, gibt Pala der Landtagsabgeordneten Schwarz mit auf den Weg.

Mit einem Mädchenkreis, Elternseminar und das KAUSA Azubi Speeddating gab Projektmitarbeiterin Serap Oflazoglu einen Überblick zu den im Herbst geplanten KAUSA-Veranstaltungen.

Schwarz zeigte sich von der Arbeit der KAUSA Servicestelle beeindruckt: „Respekt, wie Sie das mit dreieinhalb Kräften wuppen können!“

Neuer Mann am Ruder: KAUSA Servicestelle hat einen neuen Projektleiter

September 2016: Am ersten August hat Philip Hanna die Projektleitung der KAUSA Servicestelle Delmenhorst übernommen. Er tritt damit die Nachfolge von Eugenia Konkel an, die innerhalb der VHS in die Programmbereichsleitung gewechselt ist.


Nach einem Monat Einarbeitung ist es höchste Zeit für eine Vorstellung des neuen Mannes am KAUSA-Ruder. Philip Hanna ist 33 Jahre alt, verheiratet und hat eine 3-jährige Tochter.

In Bremen geboren und aufgewachsen, gab ihm sein Studium der Wirtschaftsarabistik die Gelegenheit, sein Heimatland Ägypten näher kennenzulernen.

 

Ende 2008 ist er für das Goethe-Institut in das Land der Pharaonen gezogen. Dort hat er bis 2011 als Kulturmanager gearbeitet. Infolgedessen koordinierte er eine Veranstaltungsreihe im Auftrag der Deutschen Botschaft in Kairo, die sogenannten Deutschlandwochen 2012. Es folgten diverse Aufträge u.a. von einer Nachrichtenagentur, dem SWR und der Technischen Universität München in Ägypten Zweigstellen zu eröffnen, Projekte zu leiten oder vor Ort durchzuführen, aber auch TV-Beiträge und Reportagen zu produzieren.


Ende 2014 schickte ihn die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit in die Wüste, um genauer zu sein nach Saudi-Arabien. Dort war er im Rahmen eines Projekts im Berufsschulwesen für die Kooperation mit der Industrie verantwortlich.


„Wer meinen Namen googelt, gelangt zu einem Hochzeitsfoto vor einem Panzer. Mein privates Glück ist sehr eng mit den politischen Entwicklungen in Ägypten verbunden, da ich und meine Frau während der Arabischen Revolution in Kairo geheiratet haben. Zu Hause fahren wir trotzdem keine Panzer auf!“, erzählt Hanna mit einem zwinkernden Auge. Hier geht es zum Hochzeitsfoto.

Nach fast acht Jahren zog es ihn zurück in den Norden Deutschlands. Die Mitarbeiter der KAUSA Servicestelle Delmenhorst sind froh darüber und heißen Hanna herzlich willkommen im Team!

Deutscher Arbeitgeberpreis für Bildung 2016

August 2016: Seit 15 Jahren schreibt die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) gemeinsam mit der Deutschen Bahn und der Deutschen Telekom den "Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung" aus. In diesem Jahr werden zukunftsfähige Konzepte gesucht, mit denen die Integration von Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund nachhaltig vorangetrieben wird.

Ob Kitas, Schulen oder Hochschulen – Bildungseinrichtungen mit Best-Practice-Beispiele, welche die Integration nachhaltig unterstützen, Talente entfalten und Vielfalt fördern, können sich noch bis zum 15. August 2016 bewerben.

 

Der Preis wird in vier Kategorien vergeben, welche jeweils mit 10.000 € dotiert sind:

  • Frühkindliche Bildung
  • Schulische Bildung
  • Berufliche Bildung
  • Hochschulische Bildung

Mehr Informationen über den Deutschen Arbeitgeberpreis für Bildung 2016 und das Bewerbungsverfahren erhalten Interessierte hier.

Nationaler Bildungsbericht 2016: Soziale Herkunft hat immer noch starken Einfluss auf Bildungserfolg

Juli 2016: Das Deutsche Institut für Internationale Pädagogische Forschung hat den neuen Nationalen Bildungsbericht veröffentlicht. Da rund ein Viertel aller Auszubildenden in Deutschland einen Migrationshintergrund hat, ist das für uns Grund genug, die Ergebnisse näher zu betrachten.

Der Bildungsstand der Bevölkerung hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich verbessert. Immer mehr Menschen erreichen einen Schul- und Berufsabschluss. Zudem wird ein Trend zu höheren Schulabschlüssen beobachtet.

Trotz der positiven Entwicklungen macht der Bericht klar, dass die soziale Herkunft noch einen starken Einfluss auf den möglichen Bildungserfolg hat.

Auch wenn die Bildungsbeteiligungsquoten von Deutschen und Menschen mit Migrationshintergrund ähnlich hoch sind, belegen ausländische Personen häufiger niedrig qualifizierte Bildungsgänge. Zudem verlassen sie doppelt so häufig die Schule ohne Abschluss und erreichen dreimal seltener die Hochschulreife als Deutsche.

Auffällig ist außerdem, dass Menschen mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Deutschen bis zu 50 Prozent öfter die Ausbildung abbrechen.

Die Anzahl der Personen, die ohne eine berufliche Qualifikation ins Erwerbsleben starten, steigt in jüngster Zeit wieder, vor allem aufgrund der von Zuwanderung von Schutz- und Asylsuchenden.


Von den Effekten steigender Bildungsbeteiligung profitieren demnach nicht alle Menschen in Deutschland gleichermaßen.

Anteil der Frauen in „Männerberufen“ steigt

Juni 2016: Ob Bau-, Metall- oder Elektroberufe – der Anteil weiblicher Auszubildender in „Männerberufen“ ist in den letzten zwölf Jahren gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Im Durchschnitt liegt der Zuwachs bei rund 0,2 Prozent pro Jahr und Beruf.

Besonders in den folgenden drei Handwerksberufen gelang es, mehr junge Frauen für eine Ausbildung zu gewinnen: Der Anteil der Bäckerinnen stieg zwischen 2004 und 2015 um 7,7 auf 25,9 Prozent, Malerinnen und Lackiererinnen nahmen um 6,5 auf 15,9 Prozent zu und Tischlerinnen um 5 auf 12,2 Prozent.

Diese Entwicklung lohnt sich auch finanziell für die Frauen. Denn in typischen „Männerberufen“ fällt das Gehalt im Schnitt höher aus.

Das ist wohl auch der Grund, warum die Entwicklung umgekehrt nicht zu beobachten ist. Denn „Frauenberufe“ wie z. B. Medizinische Fachangestellte, Floristin oder Kosmetikerin nahmen im selben Zeitraum bei Männern an Beliebtheit nicht zu.

Neue App für Flüchtlinge: „Anerkennung in Deutschland“

Mai 2016: Ab sofort berät die KAUSA Servicestelle auch Flüchtlinge und unterstützt sie bei der beruflichen Integration im Rahmen einer passenden Ausbildung. Die Anerkennung von im Ausland bereits erworbenen Abschlüssen spielt dabei eine große Rolle.


Um es den Flüchtlingen einfach zu machen, an Informationen zum Thema zu kommen, hat das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) eine neue App mit dem Namen „Anerkennung in Deutschland“ herausgebracht.


Diese App beantwortet alle wesentlichen Fragen und gibt Flüchtlingen Orientierung in den Sprachen Arabisch, Dari, Farsi, Tigrinya, Paschtu, Englisch und Deutsch. Sie ist sowohl für Android, iOS und Windows-Phone verfügbar.

 

Für mehr Informationen und den Downloadlink besuche www.anerkennung-in-deutschland.de/app.

Welche Berufe sind bei Jugendlichen besonders beliebt, welche nicht?

April 2016: Dieser Frage geht der neue Berufsbildungsbericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) nach.

Demzufolge ist die Ausbildung als Gestalter für visuelles Marketing besonders begehrt. Es gibt sehr viel mehr Bewerber als Ausbildungsplätze. So ging 2014 jeder zweite Bewerber (49,5 Prozent) leer aus. Mit 48,7 Prozent folgt ganz dicht dahinter die Ausbildung als Tierpfleger. Ähnlich überlaufen sieht es beim Berufsbild des Mediengestalters für Bild und Ton aus. Hier blieben 44 Prozent der Bewerber erfolglos.


Eher weniger beliebt sind die folgenden Ausbildungsberufe: Deutschlandweit blieben 34 Prozent aller Ausbildungsstellen als Restaurantfachkraft mangels qualifizierter Bewerber unbesetzt. Beim Fachverkäufer im Lebensmittelhandwerk sind es 30 Prozent, bei den Klempnern 28,2 Prozent.


Dieses Missverhältnis regt zum Nachdenken an. Experten raten Jugendlichen auf Ausbildungssuche dazu, einen Blick über den Tellerrand zu wagen. Schließlich gibt es in Deutschland über 350 verschiedene Ausbildungsberufe. Den Jugendlichen ist i.d.R. nur ein kleiner Bruchteil des Angebots bekannt.


Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind bei weniger belaufenen Berufsbildern deutlich höher als bei den statistisch beliebtesten. Dieses Verhältnis spiegelt sich nach einer Ausbildung auch auf dem Arbeitsmarkt wider.


Für mehr Informationen kannst Du den kompletten Bericht jetzt hier herunterladen.

Das erste KAUSA Azubi Speeddating war ein voller Erfolg!

März 2016: Am Dienstag, den 8. März 2016, fand in der BBS I das erste KAUSA Azubi Speeddating statt. Dort trafen 15 ausbildende Unternehmen aus Delmenhorst und Umgebung – darunter die Volksbank, J.H. TÖNNJES und inkoop – auf rund 60 Schüler, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind.

Die Unternehmer lernten an nur einem Nachmittag bis zu acht potentielle Bewerber für ihre freien Ausbildungsstellen kennen - persönlich, hautnah und authentisch. „Unsere Motivation am KAUSA Azubi Speeddating teilzunehmen, ist das Treffen auf motivierte Bewerber. Heutzutage muss der Ausbildungsbetrieb sich für gute Mitarbeiter bewerben. KAUSA bietet hier für uns ein gutes Netzwek,“ erklärt Personalleiter bei inkoop Maurice Kaulicke. Annelie Lenz von der Polizeiinspektion Delmenhorst fällt auf: „Die Schülerinnen und Schüler sind sehr interessiert und gut informiert.“

In jeweils 10 Minuten-Gesprächen konnten die Schüler unabhängig von ihren Noten und Abschlüssen einen persönlichen Eindruck von sich hinterlassen und ihr Gegenüber von sich überzeugen. „Ich habe hier die Möglichkeit bekommen, persönliche Kontakte zu knüpfen und für mich zu nutzen“, sagt die Schülerin Irem Y. „Ich finde es gut, auch abseits meiner Bewerbungsmappe einen Eindruck von mir hinterlassen zu können", betont Schüler Christian S.

Das kostenlose Rahmenprogramm zum Event hatte auch einiges zu bieten: Die Besucher konnten mögliche Wartezeiten an einer alkoholfreien Cocktailbar verbringen. Ein Fotograf erstellte auf Wunsch Bewerbungsbilder für die Schüler. Zudem hatten diese die Möglichkeit, Ihre Bewerbungsmappe vor Ort von einem Profi prüfen zu lassen und im Rahmen einer Verlosung ein individuelles Bewerbungstraining zu gewinnen.

„Das Interesse am KAUSA Azubi Speeddating war groß. Wir konnten sowohl hiesige Unternehmen als auch zahlreiche Schüler für das Event begeistern. Unser Wunsch ist es, die neue Ausbildungsplattform regelmäßig stattfinden zu lassen und fest in Delmenhorst zu etablieren“, erklärt die Projektleiterin der KAUSA Servicestelle Eugenia Konkel.

Wie werden Jugendliche auf ihre Ausbildungsstellen aufmerksam?

Februar 2016: Wie finden Deutschlands Jugendliche ihre Ausbildungsstellen? Diese Frage beantwortet eine neu veröffentlichte Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Die Studie befragte 2014 Auszubildende, die bei der Bundesagentur für Arbeit als Ausbildungsplatzsuchende registriert waren.


Die Ergebnisse machen deutlich, dass die Berufsberatung und Praktika bei der erfolgreichen Suche nach einem Ausbildungsplatz besonders hilfreich sind. So ist jeder vierte mithilfe eines Praktikums zu seiner Ausbildungsstelle gekommen. Der Berufsberater hat sogar bei 29 Prozent der Befragten einen Ausbildungsplatz vermitteln können.


Das berühmte Vitamin B – also die persönlichen Kontakte von Eltern, Verwandten, Freunden oder Bekannten – wirkte auch häufig als erfolgsversprechender Türöffner auf dem Weg zur Ausbildung.


Je höher der Schulabschluss der Bewerber, desto häufiger wurden sie durch das Internet auf ihr Ausbildungsbetrieb aufmerksam. Bewerber mit einem niedrigeren Schulabschluss gelangten deutlich häufiger durch ein Praktikum an ihre Ausbildungsstelle (37 Prozent). Bei denjenigen mit Fachhochschul- oder Hochschulreife sind es nur 13 Prozent.

 

Du möchtest mehr erfahren? Jetzt klicken und informieren.

Schlechte Chancen ausländischer Hauptschüler auf einen Ausbildungsplatz?

Bild: Schüler mit Migrationshintergrund

Januar 2016: Ob im Gastgewerbe, in Reinigungsberufen oder in der Lebensmittelverarbeitung - Betriebe klagen über fehlenden Nachwuchs, während viele Jugendliche keine Lehrstelle finden. Ganz besonders trifft es Jugendliche mit Hauptschulabschluss und ausländischem Pass.


Seit 2007 ist die Zahl der Bewerber für einen Ausbildungsplatz deutschlandweit um 19 Prozent auf 613.000 gesunken. Die Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze ging um 13 Prozent auf 563.000 zurück.


Obwohl sich damit die rechnerischen Chancen auf eine Lehrstelle erhöht haben, profitieren Hauptschüler und Ausländer nur wenig davon. Zu diesem Ergebnis kommt der neue „Ländermonitor berufliche Bildung“ der Bertelsmann Stiftung.


„Der Trend zur Akademisierung in Deutschland ist unumkehrbar“, sagte Vorstand der Bertelsmann Stiftung Jörg Dräger. Darauf müsse Deutschland mir einer besseren Berufsorientierung in den Schulen und intensiveren Betreuung der Betriebe und der Azubis reagieren.


Konkret fördert Dräger weiter: „Um die rückläufigen Bewerberzahlen auszugleichen, muss sich unser Ausbildungssystem verstärkt Jugendlichen mit schwächeren Schulabschlüssen und Migrationshintergrund sowie Flüchtlingen öffnen“.


Jetzt den kompletten Ländermonitor berufliche Bildung der Bertelsmann Stiftung runterladen.




Logoleiste_FR-plus Jobstarter Bundesministerium für Bildung und Forschung Europäischer Sozialfonds für Deutschland Europäische Union Bundesinstitut für Berufsbildung